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Einführung

Die cloud-basierte Plattform beruht auf dem Prinzip der industriellen Symbiose. Eine Gemeinschaft von Unternehmen kann so leichter kooperieren. Die Unternehmen melden der Plattform ihre Reststoffe (Abfälle, Produktionsreste, Überschüsse, …). Anderen Nutzern bzw. Unternehmen werden diese angezeigt und können als Rohstoff genutzt werden.

Zum aktuellen Stand

Derzeit existieren verschiedene Plattformen zur Abfallvermeidung. Dabei unterscheidet man Plattformen, die sich auf bestimmte Produkte/ Wertstoffe spezialisieren oder in bestimmten Regionen kooperieren. Betrieben werden die Plattformen je nach Ausgestaltung von kommerziellen Unternehmen oder gemeinnützigen Verbänden.

Neben den etablierten Wertstoffhöfen und Schrottplätzen gibt es zum Beispiel auch spezialisierte Plattformen für Medizinprodukte und Kunststoffe. Durch die Bündelung gewisser Gruppen und Einführung geeigneter Kategorien wird es wesentlich leichter Reststofflieferanten und Rohstoffnutzer zu vermitteln. Die Nutzer können Angebote und Gesuche  einstellen . Dies ermöglicht nicht nur eine gezielte Suche, sondern auch eine niedrigschwellige Möglichkeit des Verkaufs eigener Reststoffe.

Dafür können die Wertstoffe z.B. über eine APP registriert und veröffentlicht werden. Die Kommunikation mit dem Interessenten erfolgt direkt über die Plattform. Unter den Aspekten der Kreislaufwirtschaft gilt dabei die Stoffe/ Produkte möglichst hochwertig zu nutzen, um den Lebenszyklus auszunutzen. Unter diesem Ansatz können Nutzer sich auf solchen Plattformen auch vernetzen, um mit Reststoffen Wertschöpfung zu betreiben, anstatt nur Kosten für Deponierung und Entsorgung zu vermeiden.

Technologieverbreitung

Prototypen und Demonstratoren vorhanden
Branchenübergreifender Einsatz
KMU geeignet?

Technologiebeschreibung und Einsatzszenarien:

Der Anwender der Plattform kann je nach Rolle zwischen Angebot und Nachfrage verschiedene Kategorien für den Rohstoff auswählen. Um ein Angebot einzustellen, müssen die Rohstoffe beschrieben und quantifiziert werden. Während die Plattform z.B. die der IHK, auf Rohstoffe ausgelegt ist, gibt es andere Plattformen, die auch komplexere Produkte abbilden können. Gerade das Potenzial Gleichteile aus gebrauchten Produkten für neue Produkte oder zur Reparatur zu verwenden, bringt viele Vorteile mit sich. So können zum Beispiel aufwendig zu produzierenden Teilen oder seltene Wertstoffe genutzt werden. Ein Beispiel sind Synchron-Elektromotoren, welche in Verbindung mit Rückführungs- oder Rücknahmelogistik und Demontage nach dem ersten Lebenszyklus wieder demontiert werden können, um z.B. Industrie-Magneten wiederzuverwenden.

Bildquelle: https://www.ihk-recyclingboerse.de/

Chancen für KMU

o Beitrag zur Müllvermeidung und Kreislaufwirtschaft

o Reduzierung von Entsorgungskosten

Regionale und überregionale Plattformen sind bereits verfügbar

Neue Geschäftsmodelle für Wiederaufbereitung

Schrittweise Einführung einer

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