VR in der Weiterbildung im Ausbauhandwerk

Problemstellung

Die Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Betrieben des Ausbau-Handwerks steht vielerorts zur Diskussion. In einigen Vorreiter-Betrieben werden aktuell erste smarte IT-basierte Konzepte zur Arbeitsunterstützung umgesetzt. Jedoch besteht gerade im Ausbau-Handwerk noch großes Potenzial hinsichtlich digitaler Prozesstechnik an der Schnittstelle zwischen Baustellenmanagement und betrieblichem Backoffice. Bedingt ist dies durch die häufig eher schwach ausgeprägte Medienkompetenz und -akzeptanz. Auch der allgemeine Bekanntheitsgrad und Nutzen innovativer Tools und Softwaresysteme, die gegenwärtig mit zunehmender Geschwindigkeit auch die Arbeitswelt des Ausbau-Handwerks verändern, ist in der Zielgruppe als niedrig anzusehen. Hierfür fehlt es insbesondere an handfesten didaktischen Konzepten und Lernlösungen zur Fort- und Weiterbildung. Ein durchschnittlicher Ausbau-Betrieb mit einer Betriebsgröße von 3-5 Mitarbeitern kann solche Lösungen nicht entwickeln und die Investitionen hierfür ebenfalls nicht bereitstellen.

Digitale Training-on-the-Job-Angebote blieben bislang weitgehend ungenutzt. Daher setzt das Projekt bereits zum Zeitpunkt der Meistervorbereitung an, um digitale Medien auch im Handwerk stärker zu positionieren.

Zur Nutzung der Weiterbildung, werden auch eine Virtual Reality Brille, sowie entsprechende Handcontroller verwendet. Für die Erstellung neuer Szenarien, kommt zudem eine 360° Kamera zum Einsatz

Genutzt werden kann diese Technologie in fast allen Bereichen der Weiterbildung.