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Lösungen für den betrieblichen Hallenboden

Bei der Veranstaltung „Industrie 4.0 auf dem betrieblichen Hallenboden“ am 15.Juni 2018 wurden Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt NeWiP „Neue Wege der informationsgeführten Produktion“ vor Partnern und Interessenten aus der saarländischen Industrie Anwendungsbeispiele vorgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung konnte auch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken auch auf sein Angebot für Unternehmen aufmerksam machen.

Achim Pecka, Sprecher der Niederlassung Saarbrücken der Siemens AG: „Noch nie war die Welt so vernetzt wie heute. Milliarden von intelligenten Geräten und Maschinen erzeugen riesige Datenmengen, die reale und virtuelle Welt miteinander verschmelzen lassen. Die Verwandlung dieser riesigen Datenmengen in wertvolle Daten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Der Einsatz digitaler Technologien macht Produktion, Energiesysteme oder auch Infrastruktur effizienter, zuverlässiger und zukunftssicher, egal ob es sich um ein Kraftwerk, ein Transportnetz oder eine kommerzielle oder industrielle Einrichtung handelt, egal ob im Großkonzern, in einem mittelständischen oder Kleinunternehmen“.

Die Landesregierung zeigte sich ebenfalls erfreut über den erreichten Entwicklungsstand. Staatssekretär Jürgen Barke betonte, dass „die Digitalisierung keineswegs eine Gefahr ist. Vielmehr eröffnen sich dadurch ungeahnte Möglichkeiten für uns alle. Vor allem natürlich in der Produktion. Es muss gemeinsam erforscht werden, wie der Mensch, die Technik und die Organisation in den Firmen zusammenarbeiten müssen. Das ZeMA, als saarländische Brutstätte für frische Ideen, ist dafür der geeignete Raum.“

Die Präsentation zeigte anhand von Beispielen auf, wie Forschungsprojekte anwendungsnahe Ergebnisse mit unmittelbaren Vorteilen für die Unternehmen erbringen: Von Assistenzsystemen zur Unterstützung des Montagearbeiters bei komplexen Tätigkeiten sowie Maßnahmen der Qualitätssicherung während der Montage und Nacharbeit oder transparente Produktionsabläufe durch Retrofitting ging das Angebot bis hin zu einer App zur Digitalisierung des Änderungsmanagements zwischen Konstruktion und Produktion im Sondermaschinenbau. Dass die digitale Technik auf dem neuesten Stand integriert ist, konnte durch die Vorführung der gemeinsam mit der Industrie entwickelten Lösungen in den beschriebenen Themenkomplexen belegt werden.

Für den Verband der Metall- und Elektroindustrie (ME Saar) stellt diese Entwicklung einen überzeugenden Beleg dafür dar, dass die Installationen am ZeMA für die saarländische industrielle Wirtschaft von besonderer Bedeutung sind. Joachim Malter, Hauptgeschäftsführer von ME Saar, freute sich über das Interesse der Mitgliedsfirmen an der Informationsveranstaltung und merkte an: „Ich kann unsere Mitglieder und alle produzierenden Unternehmen im Land nur animieren, sich bei technischen Fragen zu Produktionsthemen an das ZeMA zu wenden und deren Kompetenz abzufragen. Hier ist der Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft besonders praxisgerecht gelungen.“

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