Sie möchten mehr über unsere Projektbegleitung erfahren?

Das Unternehmen

Die ISL Group GmbH ist ein mittelständischer Dienstleiter, der sowohl im Bereich Industrie als auch Systemlogistik tätig ist. Einer ihrer Standorte aus dem Geschäftsbereich ISL Automotive befindet sich in Saarlouis. Im Werk in Saarlouis findet die Vormontage von Windschutzscheiben für den Automobilhersteller Ford statt.

Projektablauf
Für die Durchführung des Projekts wurden zusammen mit den Mitarbeitern der ISL Group und den Experten des Kompetenzzentrums Saarbrücken Konzepte für die Realisierung eines Robotersystems entwickelt und gegeneinander bewertet. Nachdem das passende Konzept entwickelt war, begleitete das Kompetenzzentrum die Gespräche mit dem Maschinenbauer, der bei der Umsetzung des Konzepts unterstützt.

Projektlaufzeit: 6 Monate

Projektstatus

Planungsphase 100%
Durchführungsphase 100%
Abschlussphase 25%

Vorgehen

  • Herausforderung

    Welches Problem sollte gelöst werden?

    Wie viele Mittelständler der Region ist auch ISL einem hohen Kostendruck durch ausländische Wettbewerber ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die manuellen Tätigkeiten, die ein Mitarbeiter ausführt, an ergonomische Grenzen stoßen – die Mitarbeiter müssen die Scheiben für Montagetätigkeiten mehrmals entnehmen, transportieren und drehen. Das mehrfache Handling der Schreiben führt zu einer sehr hohen körperlichen Belastung des Mitarbeiters.

  • Analyse

    Welche Informationen wurden betrachtet?

    Der aktuell vorliegende Prozessablauf mit den dazugehörigen Maschinen und Anlagen wurde vor Ort analysiert. Mithilfe von Videoanalysen wurden unter anderem die Abfolge und Zeiten der Prozesse ermittelt. Darüber hinaus wurden die Taktzeiten mitsamt der vorhandenen Spreizungen (minimale und maximale Ausstattungsvarianten) aufgenommen, die im gesamten Planungsverlauf beachtet werden müssen.

    Analyse

  • Konzept

    Wie wurde das Problem angegangen?

    Die Firma ISL hatte bereits zu Beginn ein Ausgangskonzept. Gemeinsam wurden noch weitere Ansätze entwickelt, die die Aufgaben zwischen Mensch und Roboter ausbalancieren. Die Prozesszeiten der verschiedenen Ansätze wurden jeweils ermittelt und geprüft, ob das Konzept innerhalb der vorgegebenen Taktzeit liegt. Durch die Betrachtung unterschiedlicher Ansätze entstand ein ganzheitliches Konzept, bestehend aus Elementen der verschiedenen Ansätze. Das im cross-funktionalen Team entwickelte Konzept entlastet den Mitarbeiter, indem Teile des Handlings der Scheibe von einem Roboter übernommen werden. Der Mitarbeiter übernimmt weiterhin die Aufgaben, die für einen Roboter ungeeignet sind und bleibt so in seinem gewohnten Arbeitsumfeld tätig.

  • Validierung

    Wie wurde das Konzept abgesichert?

    Gemeinsam mit dem Maschinenbauer wurde durch zahlreiche Detailanalysen entschieden, was umsetzbar ist, darüber diskutiert und in eine Feinabstimmung getreten, die zur konkreten Umsetzung des Konzeptes führt.

    Validierung

  • Ergebnis

    Welche Lösungen wurden erzielt?

    Die genaue Umsetzungsplanung des entwickelten Konzepts befindet sich noch in der Abstimmung.

Erfolgsfaktoren

Raum für kreative Konzepte

Analyse der Vor- und Nachteile

Validierung anhand der Taktzeit

Miteinbezug von Integratoren

Andere Projektbeispiele

Mitarbeiter des Firmenverbund der Stamer Gruppe und des Kompetenzzentrum Saarbrücken um einen Monitor

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Newsletter abonnieren.

Mit unserem Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten, Angebote und Veranstaltungen aus unserem Zentrum.

Digitalisieren Sie Ihr Unternehmen

Logo Mittelstand-Digital

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Saarbrücken ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird.

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Fragen zum KomZetSaar?
Unser Chatbot hilft Ihnen gerne sich zurecht zu finden!